Feindliche Übernahme? Chinas Auslandsinvestitionen unter der Lupe

ifo Schnelldienst 72 (08), 2019

Kiel Policy Brief Nr. 123, 2019

(joint with Gabriel Felbermayr and Alexander-Nikolai Sandkamp)

China ist mittlerweile ein wichtiger internationaler Investor. Die ausländischen Direkt­investitionen (ADI) Chinas sind von 2005 bis 2017 von 10 auf ca. 177 Mrd. US­Dollar gestiegen und haben somit stark an Bedeutung gewonnen. Rund 40% der chinesischen ADI wurden im Jahr 2018 in Europa getätigt. Fast 13 Mrd. US-Dollar chinesischer ADI flossen 2018 nach Deutschland, ein Rekordwert, der allerdings von wenigen großen Transaktionen getrie­ben wurde. Das vieldiskutierte Engagement Chinas in Italien ist im Gesamtkontext bisher unbedeutend, und auch in den Ländern der 16+1­-Gruppe hat China nicht sonderlich stark investiert. Stattdessen ist ein großer Teil der Transaktionen auf die im Jahr 2013 offiziell initiierte Belt-and-Road-Initiative zurückzuführen. Die meisten Transaktionen finden in den Bereichen Energie, Transport, aber auch in Immobilien sowie dem Metallsektor statt.

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